1. Nasopharynxabstrichprobe:
  • Zur Entnahme von Nasopharynxproben den sterilen Tupfer vorsichtig in das Nasenloch einführen, das unter Sichtkontrolle das meiste Sekret aufweist. Mit sanfter Drehung den Tupfer drücken, bis der Widerstand auf Höhe der Nasenmuscheln (weniger als ein Zoll in das Nasenloch) erreicht ist. Den Tupfer mehrmals gegen die Nasenwand drehen.

2. [Optional] Oropharyngeal-Abstrich-Probe:
  • Tupfer aus der Mundhöhle langsam in den Rachen einführen und die Epidermis der Schleimhaut durch mehrmaliges Reiben der hinteren Rachenwand oder der Fazialismandel entnehmen. Antigen in ausreichender Menge kann nicht mit den oberen Atemwegen entnommen werden. Entnahme der Probe, indem man den kugelförmigen Auslöser den Teil in der Nähe der hinteren Pharynxwand sicher berühren lässt, um einen Teil in der Nähe der unteren Atemwege zu reiben. Außerdem sollten bei der Probenentnahme keine Nasopharynxabstriche verwendet werden, da dies zu einer unzureichenden Probenentnahme führen kann.

3. Auswertung

  •  Alle Exemplare sollten getestet werden, sobald sie vorbereitet sind. Falls erforderlich, können sie bei 2-8°C bis zu 24 Stunden oder bei -20°C über längere Zeiträume gelagert werden.